Seit Dezember 2024 gelten in der EU striktere Regeln für Produktsicherheit und Konformität. Amazon setzt diese Anforderungen aktiv durch – fehlende Dokumente führen zur sofortigen Listing-Deaktivierung. Wer den Überblick hat, vermeidet unnötige Verkaufsunterbrechungen und ist bei Konformitätsprüfungen vorbereitet.
Wichtige Änderung – In Kraft seit 13. Dezember 2024
GPSR – General Product Safety Regulation
Die neue EU-Produktsicherheitsverordnung gilt seit dem 13. Dezember 2024 für alle Non-Food-Verbraucherprodukte im EU-Binnenmarkt. Sie ersetzt ältere nationale Richtlinien und führt einheitliche Anforderungen an Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit und verantwortliche Personen ein. Für Amazon-Vendors und -Seller bedeutet das: Erweiterte Dokumentationspflichten, neue Pflichtfelder im Listing und die Pflicht, eine verantwortliche Person in der EU zu benennen – für praktisch alle Nicht-Lebensmittelprodukte.[1]
Was ist Amazon Product Compliance – und wer ist betroffen?
Product Compliance auf Amazon bezeichnet die Gesamtheit aller gesetzlichen und plattformseitigen Anforderungen, die ein Produkt erfüllen muss, um auf Amazon verkauft werden zu dürfen. Dazu gehören gesetzliche Normen (EU-Richtlinien, nationale Produktsicherheitsgesetze), Kennzeichnungspflichten (CE-Zeichen, Warnhinweise, Gefahrenpiktogramme) sowie Dokumentationspflichten gegenüber Amazon (Konformitätsnachweise, Prüfberichte, Hersteller-Informationen).
Amazon ist als Plattform durch den Digital Services Act (DSA) und die GPSR verpflichtet, sicherzustellen, dass angebotene Produkte den EU-Standards entsprechen. Amazon gibt diese Verantwortung direkt an Vendoren und Seller weiter – mit einer klaren Botschaft: „Wenn Sie ein Produkt anbieten, müssen Sie die erforderlichen Informationen bereitstellen und auf der Produktdetailseite anzeigen. Wir behalten uns das Recht vor, ein Angebot zu entfernen, bei dem erforderliche Kennzeichnungen, Warnhinweise und Beschriftungen fehlen.“[2]
Betroffen sind: Alle Sellers und Vendoren, die Non-Food-Verbraucherprodukte in der EU anbieten – unabhängig davon, ob sie Hersteller, Importeur oder Händler sind. Besonders betroffen: Elektronik, Spielzeug, Kosmetik, Textilien, Haushaltsgeräte, Chemikalien und Schutzausrüstung. Ausgenommen von der GPSR sind: Human- und Tierarzneimittel, Lebensmittel, lebende Pflanzen und Tiere, Pflanzenschutzmittel, Transportmittel, Antiqu
Produktkategorien und ihre Compliance-Anforderungen
Nicht jede Kategorie hat dieselbe Compliance-Intensität. Die folgende Übersicht zeigt, welche Produktgruppen welche Anforderungen mit sich bringen – von Pflicht-CE-Kennzeichnung bis zur einfachen Hersteller-Angabe.[3]
Elektronik & ElektrogeräteHoch
- CE-Kennzeichnung Pflicht (EMV, Niederspannungsrichtlinie)
- EU-Konformitätserklärung (DoC)
- RoHS-Konformität (keine gefährlichen Stoffe)
- WEEE-Registrierung (Elektroschrott-Entsorgung)
- Typenschild dauerhaft am Produkt
- Technische Dokumentation beim Hersteller
SpielzeugHoch
- CE-Kennzeichnung Pflicht (Spielzeugrichtlinie 2009/48/EG)
- EN 71-Konformität (mechanisch, chemisch, entflammbar)
- EU-Konformitätserklärung
- Alters-Warnhinweise („Nicht geeignet für Kinder unter 3 Jahren“)
- Sicherheitsdaten für Materialien
Kosmetik & KörperpflegeHoch
- CPNP-Notifizierung (EU Cosmetics Products Notification Portal)
- Produktinformationsdatei (PIF)
- Sicherheitsbericht durch Verantwortliche Person
- INCI-Kennzeichnung (Inhaltsstoffe)
- Haltbarkeitsangaben (MHD oder PAO)
Werkzeug & SchutzausrüstungMittel
- CE-Kennzeichnung bei PSA (Persönlicher Schutzausrüstung)
- EU-Konformitätserklärung
- Maschinenrichtlinie für motorisierte Werkzeuge
- Gebrauchsanleitung in Landessprache
Textilien & BekleidungMittel
- Textilkennzeichnungsverordnung: genaue Faserbezeichnungen
- Keine falsche „100 % Baumwolle“-Angabe bei gemischten Fasern
- Pflegekennzeichen (ISO 3758)
- Länderspezifische Kennzeichnungen (Triman in FR, etc.)
Chemikalien & Reinigungs-/PflegemittelMittel
- CLP-Verordnung: GHS-Gefahrenpiktogramme Pflicht
- Sicherheitsdatenblatt (SDB)
- REACH-Konformität (keine verbotenen Stoffe)
- Biozid-Registrierung falls zutreffend
Haushaltsartikel / Non-ElectricBasis
- GPSR-Konformität (Produktsicherheit allgemein)
- Hersteller-/Importeur-Angaben auf Verpackung
- Verantwortliche Person in EU benennen
- Warnhinweise falls zutreffend
Nahrungsergänzungsmittel / Food SupplementsHoch
- Health-Claims-Verordnung (EG) 1924/2006
- Zutaten- und Nährwertkennzeichnung
- HACCP/ GFSI Zertifikat
- Keine unzulässigen Gesundheitsaussagen
- Länderspezifische Notifizierungspflichten
Welche Dokumente Amazon fordert – und was Amazon damit macht
Amazon hat drei Wege, auf denen Compliance-Informationen übermittelt werden: das Compliance-Dashboard (für Dokumente), das VP-Dashboard (für die verantwortliche Person) und die neue Bildvariante „Produktsicherheit und Compliance“ (für Verpackungskennzeichnungen auf der Produktdetailseite).[4]
| Dokument / Information | Typ | Wo in Amazon hochladen | Gültig für |
|---|---|---|---|
| EU-Konformitätserklarung (Declaration of Conformity, DoC) | Pflicht (CE-Produkte) | Compliance-Dashboard → Produktdokumente | Alle CE-pflichtigen Produkte |
| Prüfbericht von akkreditiertem Labor | Pflicht (bei Anforderung) | Compliance-Dashboard → Produktdokumente | Spielzeug, Elektronik, Kosmetik u.a. |
| Verantwortliche Person in der EU (GPSR) | Pflicht (alle Non-Food) | VP-Dashboard (Vendor Central / Seller Central) | Alle Non-Food-Produkte ab 13.12.2024 |
| Herstellerinformationen (Name, Anschrift, Kontakt) | Pflicht | Listing-Felder & VP-Dashboard | Alle Produkte |
| Verpackungsbilder (alle Seiten mit Warnhinweisen) | Pflicht (bei Warnhinweisen) | Bildvariante „Produktsicherheit und Compliance“ | Alle Produkte mit Kennzeichnungspflicht |
| Sicherheitsdatenblatt (SDB) | Pflicht (Chemikalien) | Compliance-Dashboard → Produktdokumente | Gefährliche Stoffe, Reinigungsmittel |
| Technische Dokumentation | Auf Anfrage | Compliance-Dashboard oder direkt per Fall | Komplexe Produkte (Maschinen, Medizinprodukte) |
| Typ-/Chargen-/Seriennummer | Pflicht (GPSR) | Listing-Felder & auf Verpackung | Alle Non-Food-Produkte |
| LUCID-Registrierung (Verpackungsverordnung) | Pflicht (Deutschland) | Externe Registrierung; LUCID-Nummer im Konto hinterlegen | Alle Produkte, die in Deutschland verkauft werden |
Amazons Compliance-Tools: Die drei Dashboards erklärt
Compliance-Dashboard – Dokumente & Nachweise
Das zentrale Tool für alle Konformitäts-Dokumente. Amazon listet dort ASINs mit offenem Bedarf, zeigt Fälligkeitsdaten an und ermöglicht den Upload von Prüfberichten, Konformitätserklarungen, Sicherheitsdatenblättern und weiteren Nachweisen. Ab 30. September 2024 gilt: Neue Angebote können erst aktiviert werden, nachdem die geforderten Dokumente genehmigt wurden. Pfad: Seller Central / Vendor Central → Katalog → Produktsicherheit und Konformität verwalten.
VP-Dashboard – Verantwortliche Person (GPSR)
Das VP-Dashboard ermöglicht die Benennung einer verantwortlichen Person in der EU – für CE-Produkte schon länger Pflicht, seit GPSR (13.12.2024) für alle Non-Food-Produkte. Die Angabe kann einmalig pro Marke hochgeladen werden; alle ASINs der Marke sollten automatisch zugeordnet sein. Wichtig: Prüfen, ob alle ASINs korrekt der Marke zugeordnet sind. Pfad: Vendor Central → Artikel → Einhalten von Richtlinien zur Produktsicherheit verwalten → Informationen zu Compliance hinzufügen.
Bildvariante „Produktsicherheit und Compliance“
Seit Februar 2023 gibt es einen dedizierten Bildtyp für Compliance-relevante Verpackungsbilder. Produkte mit Warnhinweisen, CE-Zeichen, GHS-Piktogrammen oder anderen Pflichtangaben auf der Verpackung müssen alle Seiten der Verpackung über diesen Bildtyp auf der Produktdetailseite zeigen. Das Bild macht die Kennzeichnung für Kunden und Amazon-Prüfer sichtbar. Pfad: Listing-Bilder → Bildvariante „Produktsicherheit und Compliance“ wählen.
GPSR-Checkliste: Was seit 13. Dezember 2024 umgesetzt sein muss
Pflichtanforderungen der GPSR für alle Non-Food-Verbraucherprodukte im EU-Handel
Was passiert, wenn Compliance-Anforderungen nicht erfüllt werden
Amazon und Behörden reagieren auf Compliance-Verstöße mit einem klar gestaffelten Eskalationsmuster – von der Listing-Deaktivierung bis zu behördlichen Zwangsmaßnahmen:
Listing-Deaktivierung durch Amazon
Die unmittelbarste Konsequenz: Amazon deaktiviert das Listing ohne Vorwarnung, wenn Dokumente fehlen, die Frist verpasst wurde oder Kennzeichnungen auf der Produktseite unvollständig sind. Reaktivierung erst nach erfolgreichem Dokument-Upload und Genehmigung.[4]
Bußgeld bis 50.000 €
Behördliche Sanktionen können pro Produkt bis zu 50.000 € betragen. Das gilt unabhängig von Amazon – auch wenn das Produkt bei Amazon längst gesperrt ist, kann eine Behörde Bußgelder für Produkte verhängen, die nicht den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.[5]
Abmahnung durch Wettbewerber
Fehlende CE-Zeichen, falsche Faserbezeichnungen oder fehlende Warnhinweise sind durch eine einfache Produktbestellung für Wettbewerber erkennbar. Abmahnungen im Wettbewerbsrecht sind gängig und kostspielig. Compliance ist damit auch ein Mittel zum Schutz vor Abmahnungen.[5]
Pflichtiger Produktrückruf
Im schlimmsten Fall kann eine Behörde einen Produktrückruf anordnen. Das bedeutet: Der Hersteller muss auf eigene Kosten sicherstellen, dass jedes bisher verkaufte nicht-konforme Produkt zurückgeholt wird. Auch Vernichtungskosten können anfallen.
Bestandsschutz: Produkte, die bereits vor dem 13. Dezember 2024 in EU-Marktverkehr gebracht oder in ein Amazon-Fulfillment-Center geliefert wurden, dürfen weiter verkauft werden – auch wenn sie noch nicht vollständig GPSR-konform sind. Die neuen Anforderungen gelten jedoch zwingend für alle Neuproduktionen und Lieferungen nach dem Stichtag.[1]
7 OMNIFOX Praxistipps zur Amazon Product Compliance
Was wir in der Begleitung von Vendoren und Sellern bei der Compliance-Umsetzung gelernt haben.
Das Compliance-Dashboard regelmäßig prüfen – nicht nur bei Problemen
Amazon aktualisiert den Anforderungsstatus von ASINs laufend. Neue Fälligkeitsdaten tauchen ohne Vorabankündigung auf. Wer das Dashboard nur dann öffnet, wenn Amazon eine E-Mail schickt, handelt reaktiv – und läuft Gefahr, Fristen zu verpassen. Mindestens einmal pro Monat alle ASINs auf offene Compliance-Bedarfe prüfen. Beim Dashboard-Zugang in Vendor Central: Artikel → Einhalten von Richtlinien zur Produktsicherheit verwalten.
Verantwortliche Person frühzeitig benennen – auch für bestehenden Katalog
Das VP-Dashboard erlaubt die Benennung einer verantwortlichen Person pro Marke – damit werden alle ASINs einer Marke in einem Schritt abgedeckt. Aber: Nicht alle ASINs werden automatisch korrekt zugeordnet. Nach dem Upload die ASIN-Zuordnung im Dashboard manuell prüfen – insbesondere bei Katalogen mit vielen Marken oder Varianten. Fehlzuordnungen führen dazu, dass einzelne ASINs weiterhin als unvollständig gelten.
Konformitätserklarungen nicht vom Lieferanten übernehmen – eigene DoC erstellen
Viele Hersteller übernehmen Prüfberichte und CE-Dokumente vom chinesischen Lieferanten ungeprüft. Das ist riskant: Ein Importeur, der Produkte aus Drittländern in die EU einführt, gilt rechtlich als Hersteller und trägt die Haftung für die Konformität – unabhängig davon, was der Lieferant bescheinigt hat. Eigene Risikoabschätzung und eigene Konformitätserklarung sind Pflicht; die Lieferanten-Unterlagen dürfen nur als Basis dienen.
Compliance als Launch-Gate definieren – kein Listing ohne vollständige Dokumente
Seit 30. September 2024 gilt: Neue Angebote können erst aktiviert werden, wenn die geforderten Dokumente genehmigt sind. Das bedeutet, dass Compliance-Vorbereitung vor dem Listing-Prozess beginnen muss – nicht nachher. In jedem Produkt-Launch-Prozess ist ein „Compliance-Gate“ einzubauen: Welche Dokumente werden benötigt? Sind sie vorhanden und aktuell? Erst dann geht das Produkt in die Listing-Erstellung.
Alle Verpackungsseiten fotografieren und als Compliance-Bild hochladen
Der neue Bildtyp „Produktsicherheit und Compliance“ wird von vielen Sellers noch nicht aktiv genutzt – obwohl Amazon sich ausdrücklich vorbehält, Angebote zu entfernen, bei denen Kennzeichnungen auf der Produktdetailseite fehlen. Pflichtanforderung: Alle Seiten der Verpackung, die Pflichthinweise tragen, müssen über diesen Bildtyp hochgeladen werden – Vorderseite, Rückseite, Seiten mit Warnhinweisen, CE-Zeichen, Kontaktangaben.
Länderspezifische Kennzeichnungspflichten nicht vergessen
Die GPSR ist eine EU-weite Verordnung – aber darüber hinaus haben einzelne EU-Länder zusätzliche Anforderungen: Triman-Kennzeichen in Frankreich (Verpackungsentsorgung), verschiedene Umweltkennzeichen in Italien und Spanien, länderspezifische Biozid-Registrierungen, nationale Nahrungsergänzungsmittel-Notifizierungen. Wer in mehreren EU-Ländern verkauft, muss für jedes Land prüfen, ob zusätzliche Anforderungen bestehen.
Compliance-Dokumentation zentral verwalten – und regelmäßig erneuern
Prüfberichte haben Gültigkeitszeiträume – häufig 1–3 Jahre. Wer Dokumente einmalig hochlädt und dann vergisst, riskiert, dass abgelaufene Berichte bei der nächsten Amazon-Prüfung beanstandet werden. Alle Compliance-Dokumente mit Ablaufdatum in einer zentralen Dokumentenliste verwalten und 2–3 Monate vor Ablauf proaktiv neue Tests veranlassen. Dieser Prozess ist keine Einmalinvestition – er ist dauerhafter Betrieb.
Fazit: Compliance ist Betrieb – kein Projekt
Product Compliance war lange ein Thema, das Hersteller und Händler auf die lange Bank schoben – bis Amazon anfing, es aktiv durchzusetzen. Die GPSR hat das geändert: Seit Dezember 2024 gilt, dass jedes Non-Food-Produkt im EU-Handel bestimmte Mindestanforderungen erfüllen muss, und Amazon setzt diese mit seinem Compliance-Dashboard, automatisierten Listing-Sperren und Fälligkeitsdaten durch.
Für Vendoren und Seller bedeutet das eine dauerhafte Prozessanforderung: Compliance-Dokumente pflegen, Dashboard regelmäßig prüfen, neue Produkte erst nach vollständiger Dokumentation listen, Verpackungen überprüfen und länderspezifische Anforderungen beachten. Wer das einmalig strukturiert und dann als kontinuierlichen Prozess betreibt, hat keine unangenehmen Listing-Sperrungen zu befürchten – und ist bei einer Behördenprüfung auf der sicheren Seite.
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EU-Recht Verordnung (EU) 2023/988 – Allgemeine Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
In Kraft seit 13. Dezember 2024. Ersetzt die bisherige Produktsicherheitsrichtlinie 2001/95/EG. Gilt für alle Non-Food-Verbraucherprodukte im EU-Binnenmarkt inkl. Online-Handel. Kernpflichten: Verantwortliche Person in EU, Kennzeichnung & Rückverfolgbarkeit, Warnhinweise in Landessprache, Hersteller-Angaben im Online-Angebot.
eur-lex.europa.eu (GPSR Volltext) -
Amazon (offiziell) Amazon Seller Central – Hilfeseite Produktsicherheit & Compliance
Offizielle Amazon-Erklärung: „Wenn Sie ein Produkt anbieten, müssen Sie die erforderlichen Informationen bereitstellen und auf der Produktdetailseite anzeigen.“ Übersicht aller geltenden Rechtsvorschriften für bei Amazon verkaufte Produkte.
sellercentral.amazon.de (Produktsicherheit) -
EU-Recht Europäische Kommission – CE-Kennzeichnung: Produktkategorien und Richtlinien
Vollständige Liste der CE-pflichtigen Produktkategorien (medizinische Ausrüstung, Elektrogeräte, Spielzeug, Schutzausrüstung, Gasprodukte, Druckbehälter, Messgeräte u.a.) und zugehörige EU-Richtlinien.
ec.europa.eu (CE-Kennzeichnung) -
Amazon (offiziell) Amazon Seller Central – „Aktualisierungen für das Anbieten von Produkten mit Compliance-Anforderungen ab dem 30. September 2024“
Offizielle Amazon-Ankündigung: Ab 30. September 2024 müssen Compliance-Dokumente vor Listing-Aktivierung genehmigt sein. Compliance-Dashboard, VP-Dashboard und Bildvariante „Produktsicherheit und Compliance“ erklärt.
sellercentral.amazon.de (Compliance-Anforderungen ab 30.09.2024) -
Deutsches Recht Produktsicherheitsgesetz (ProdSG) – Bußgeld- und Sanktionsrahmen
Bußgelder bis 50.000 € pro Produkt bei Verstoss gegen gesetzliche Anforderungen; behördlich angeordnete Produktrückrufe auf Kosten des Herstellers/Importeurs; Abmahnungsrisiko durch Wettbewerber.
gesetze-im-internet.de (ProdSG) -
Fachpresse Händlerbund – „GPSR auf Amazon: Neue Pflichten richtig umsetzen“ (Dez. 2025)
GPSR-Umsetzung in der Praxis: Bestandsschutz für Altware, neue Anforderungen für Neulieferungen, Ausnahmen (Arzneimittel, Lebensmittel, etc.), Rolle des Herstellers/Importeurs, Graubereiche.
haendlerbund.de (GPSR auf Amazon)